Aelius Sommercamp 2026: Förderung und Berufsorientierung für Jugendliche

Was passiert, wenn man 43 Jugendliche, 13 Ehrenamtliche und 5 Hauptamtliche für eine Woche im August in Nürnberg versammelt? Ganz einfach: Das größte Aelius-Event des Jahres entsteht! Unter dem starken Motto "Mach deinen Weg. Auf deine Art." wurde eine Woche lang intensiv an der beruflichen Zukunft gearbeitet, genetzwerkt, gerappt und geboxt. Hier ist ein kurzer Rückblick auf unser Sommercamp 2026.
Teambuilding: Ein starker Start in die Gemeinschaft
Für 16 der 14- bis 20-jährigen Teilnehmer:innen war es das erste Sommercamp nach ihrer Aufnahme in unser Mentoring- und Stipendienprogramm "Dialog Chancen" im Frühjahr. Um das Eis direkt am Montag zu brechen, starteten wir mit Steckbriefen und ersten Teambuilding-Einheiten in den Gemeinschaftszimmern. Das Ergebnis: Etwaige Berührungsängste waren im Nu verschwunden.
Berufsorientierung: Karriere-Boost, Rhetorik und Zukunftsplanung

Am Dienstag und Mittwoch stand das Thema Berufsorientierung im Fokus:
Bewerbungstraining: Oleg Güntner führte mit den Abschlussklassen ein intensives Bewerbungs- und Rhetoriktraining durch.
Mentoring & Coaching: Nenad Čupić nahm in seinem Workshop "Und jetzt? Finde deinen nächsten Schritt, ohne den perfekten Plan haben zu müssen" den Leistungsdruck bei der Zukunftsplanung.
Mentale Gesundheit: Das Team von Dare2Care bot parallel einen wichtigen Workshop zur mentalen Balance für unsere jüngeren Mentees an.
Ausgleich & Sport: Nach acht Stunden intensiver Kopfarbeit sorgten Sport- und Spielangebote der Sportsfreunde Franken sowie eine abendliche Stadtrallye quer durch Nürnberg für die nötige Abkühlung.
Medienkompetenz und Einblicke in den Profisport

Am Donnerstag startete der Tag mit drei abwechslungsreichen Workshop-Angeboten rund um das Thema Medienkompetenz: In "Das bewegt uns" und dem "Chat Game Lab", beide in Kooperation mit dem JFF, sowie bei der Produktion eigener Podcast-Beiträge zu Zukunfts- und Berufsfragen setzten sich die Mentees mit selbst gewählten Fragestellungen auseinander und entwickelten dazu eigene Medienprodukte.
Am Nachmittag brachte der ehemalige Boxweltmeister Wadim Awdijan der Gruppe die Grundlagen des Boxens bei. Zudem teilte er ehrliche Einblicke in die Herausforderungen eines Profisportlers – ein Programmpunkt, der unsere Mentees sichtlich begeisterte.
Kreativ-Workshops und "Meet & Greet" mit Profis
Der Freitagvormittag verwandelte sich in ein kreatives Festival. Die Mentees konnten sich einen Kreativ-Workshop aussuchen und hatten die Wahl zwischen Tanzen, Siebdruck, Rap und kreativem Schreiben.
Das unangefochtene Highlight für die Zukunftsplanung fand am Nachmittag beim etablierten "Meet & Greet" statt. Zehn Berufstätige standen den Jugendlichen in ruhiger
Atmosphäre Rede und Antwort.

Vertretene Fachbereiche waren unter anderem:
Zahnmedizin
Medizin
Jura
Politik
IT
Künstliche Intelligenz (KI)
Recruiting
Mikrobiomforschung
Zollwesen
Besonders wertvoll: Es konnten auch sensible Themen wie der Umgang mit einem
fehlenden NC, Auslandsstudien oder Umwege im Lebenslauf offen besprochen werden.

Abschluss: Reflexion, Henna und neue Perspektiven
Den Abschluss bildete ein bunter Gemeinschaftsabend. Es wurden Henna-Tattoos gemalt, Armbänder geflochten und bei emotionalen Runden "Werwolf" und "Activity" gelacht und mitgefiebert.
Am Samstag endete das Camp schließlich nach einer tiefgehenden Reflexion und einer großen Verabschiedungsrunde.
Das Ergebnis? 43 Jugendliche traten mit gestärktem Selbstbewusstsein, erweiterten
Kompetenzen und wertvollen neuen Freundschaften im Gepäck die Heimreise an.
Fazit: Wie das Sommercamp Jugendliche stärkt
Die Mischung aus Berufsorientierung, persönlicher und kultureller Bildung sowie sportlichen, kreativen und medienpädagogischen Angeboten eröffnete den Jugendlichen ganz unterschiedliche Erfahrungsräume. Insbesondere der Bewerbungsworkshop und das "Meet & Greet" gaben ihnen neue Perspektiven und konkrete Handlungsoptionen für ihren persönlichen und beruflichen Weg.
Gleichzeitig waren es die gemeinsamen Aktivitäten und die bewusst offen gehaltenen Zeiten, die den Austausch innerhalb der Gruppe förderten und Raum dafür schufen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Ein großes Dankeschön gilt unseren ehrenamtlichen Betreuer:innen, die das Sommercamp mit viel Engagement begleitet haben.



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